Die Contao Konferenz 2023 - wie war es für mich?

Die Contao Konferenz 2023 - wie war es für mich?

Nach vier Jahren endlich wieder eine Konferenz. Da nimmt man auch auf sich, dass die Anfahrt etwas länger ist – von München bis Kiel kein Katzensprung. Umso mehr hat es mich gefreut, dass schon bei der Ticketausgabe das Orga-Team dafür sorgte, dass man sich gleich wie zu Hause fühlt. Man kennt sich. Viele bekannte Gesichter, aber auch neue Teilnehmer waren anwesend. Die Stimmung war gut, nur die Location (Hotel) war meiner Meinung nach nicht so geeignet für eine Contao Veranstaltung.

Danke an die Organisatoren und Speaker, es war eine sehr informative Veranstaltung. Einiges davon wird in den Arbeitsalltag einfließen oder neue Möglichkeiten eröffnen. Die Konferenz bot wieder mal ein sehr breites und aktuelles Themengebiet an. Vom Einzug der KI in Contao über modernes CSS, Barrierefreiheit bis zu Deployment.

Auf einen Beitrag möchte ich hier kurz eingehen.

Design für ALLE – Barrierefreiheit

von Nina Gerling.

Gerade bei diesem Beitrag bin ich mit einer komplett anderen Erwartung hineingegangen. Aber was soll ich sagen, auch wenn ich was anderes erwartet habe – der Vortrag hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und wie sich später herausstellte auch andere! Ich meine, dass der Großteil bei Barrierefreiheit an Menschen denkt, die z. B. blind, taubstumm, gelähmt sind, Gliedmaßen fehlen, oder im Rollstuhl sitzen. Eine allgemeingültige und rechtsverbindliche Definition gibt es übrigens nicht. (Quelle: https://www.bmz.de/de/themen/rechte-menschen-mit-behinderungen/definition-behinderung-20364)

Im Beitrag ging es aber um uns ALLE, also jeden Menschen. Da gibt es viele Dinge, die man nicht bedenkt, zum Beispiel Mütter, die mit Baby im Arm ihr Handy bedienen wollen. Diskriminierung durch falsch ausgewählte Fotos oder Rot-Grün Blindheit.

Ich möchte hier nicht den Inhalt des Vortrags wiedergeben, dazu gibt es dann die Videos online, sondern mehr, was ich mitgenommen habe.

Eines war - und so ging es auch anderen Teilnehmern - die Sensibilisierung für dieses Thema. Manche durchsuchten z. B. nach dem Vortrag ihre Webseite, ob es diskriminierende Bilder gibt.

Ich werde bei der nächsten Planung bestimmt ein paar Hinweise einfließen lassen. Nicht viele Projekte haben aber das Budget, um “Design für alle" zu beachten. Aber es gibt schon Grundlagen, die, wenn man diese bei der Planung bereits beachtet, für jeden möglich sind.

Fazit: Ich finde, dass dieser Vortrag erreicht hat, was wahrscheinlich das Ziel war - mehr zum Nachdenken anzuregen.

Nicht zu vergessen ist, der European Accessibility Act (EAA) verpflichtet, unter anderem, viele Unternehmen, bis 2025 digital barrierefrei zu sein.

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